Irchel Total

Gleich drei der besten Downhill-Strecken im Zürcher Unterland zerfetzt man auf der Irchel-Total-Tour: jene vom Rhinsberg an die Tössegg, die vom Irchel nach Dättlikon und jene von der Irchel-Hochwacht an den Rhein. Dass es da zuvor jeweils auch hinauf ging, blendet man in der Downhill-Euphorie zum Glück aus.

Rhinsberg-Downhill

Am Bahnhof Bülach nehmen wir den Nordausgang, behalten diese Himmelsrichtung bei und steigen, vorbei am Heimgarten, zur Rhinsberg-Hochwacht auf. Dort beginnt der Downhill runter an die Tössegg. Zuerst folgt der flüssige Singletrail dem flachen Bergrücken. Dann stürzen wir uns in die erste steile Abfahrt zur Wagenbrechi. Die längere Holztreppe kann links umfahren werden. Richtig Spass macht dann das Couloir, in dem wir wenig später an die Tössegg hinunter sausen.

Dättliker-Downhill

Vom Rhein geht es dann via Teufen stotzig bergan gegen das Hörnli. Kurz bevor wir dieses erreichen wenden wir uns nach Osten und steigen über die Hörnlihalden zum Buechemer-Irchel auf. Von diesem höchsten Punkt der Tour ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Einstieg in den Dättliker-Downhill. An der Einstiegsstelle zum Downhill zweigt ein zweiter Trails ab. Um den spassigeren und deutlich längeren Singletrail zu geniessen, biegen wir in den rechten Trail ein. Dieser führt uns auf dem Frohberg über knackige Wurzelwege und einige schön ausgebaute Anlieger hinunter nach Dättlikon.

Irchelebeni-Trail und Irchel-Hochwacht-Downhill

Um möglichst wenig Höhe zu verlieren, drehen wir gleich am Singletrail-Ausstieg gegen Osten und pedalieren über das Talguet ins Oberhueb und zum Irchelturm, der 666 teuflische Meter über Meer liegt. Bis auf die Aussichtsplattform geht es noch einmal 28 Treppenhöhenmeter nach oben. Unterwegs zur Hochwacht passieren wir den Aussichtspunkt Rütelbuck, geniessen aber vor allem den flowigen Singletrail über die Irchelebeni.
Auf der Hochwacht lassen wir den Blick ein wenig länger über den Rhein und das Städtchen Eglisau schweifen, damit wir uns erholt und konzentriert in den letzten Downhill stürzen können. Die steile Treppenpassage im Nordwesten der Hochwacht umfahren wir, und biegen ein wenig unterhalb in den flowigen, jedoch immer wieder von Wurzeln durchsetzten Irchel-Hochwacht-Downhill ein, der uns auf einem Grat verspielt und spassig hinunter zum Rhein führt.

Hardwald-Trail

In Rüdlingen überqueren wir den Rhein und fahren auf der rechten Flussseite nach Eglisau, wo wir erneut über den Rhein setzen und beim Bahnhof Glattfelden in das letzte Singletrail-Stück der Tour einbiegen. Der Hardwald-Trail bringt uns mit viel Tempo zurück an den Bahnhof Bülach.

Wer an warmen Tagen in der Rheinbadi Eglisau zur Erfrischung noch in den Fluss springt, kann das gemäss Kantonspolizei Zürich übrigens bedenkenlos tun:

Varianten

– Die Tour verkürzt sich um rund 7 Kilometer, wenn man beim Bahnhof Eglisau startet und von da direkt auf den Rhinsberg aufsteigt.
– Wer nach dem Dättliker-Downhill müde genug ist, kann vom Bahnhof Pfungen mit der S41 direkt nach Bülach zurückkehren.

Route und Höhenprofil

Touren-Info

Distanz: 47.7 Kilometer
Dauer: 5:00 Stunden
Höhendifferenz: 1170 Höhenmeter

Singletrail-Touren-Highlights:
– Rhinsberg-Downhill an die Tössegg
– Dättliker-Downhill
– Aussicht vom Irchelturm und der Irchel Hochwacht
– Irchelebeni-Trail
– Irchel-Hochwacht-Downhill
– Hardwald-Trail

Startort: Bahnhof Bülach
Anreise von Zürich HB:
– S5 jeweils um xx:07 ab HB. Reisezeit 23 Minuten.
– RegioExpress nach Schaffhausen jeweils um xx:40. Reisezeit 20 Minuten.

Karten:
– Swiss Singletrail Map, 8 Schaffhausen, 1:50’000
– Swisstopo 1051 Eglisau, 1071 Bülach & 1072 Winterthur, Landeskarten 1:25’000

GPX-Track für «Irchel-Total»

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